Kino im hansafilmpalast

Di 28.11. | Hansafilmpalast

20.00 Filmemacher-Stammtisch

Interessierte sind herzlich eingeladen. Mehr Infos unter www.filmszene-sh.de.

Mi., 06.12. | Hansafilmpalast

20:00 "Nach dem Brand" - Zum 25. Jahrestag des rassistischen Brandanschlags von Mölln.

Filmvorstellung und Diskussion. Am 23. November 1992 legen Neonazis in Mölln einen Brand im Haus der türkischstämmigen Familie Arslan, bei dem drei Familienmitglieder sterben. 15 Jahre später, kurz vor der Haftentlassung der Täter, beginnen die Dreharbeiten zu "Nach dem Brand". Malou Berlin begleitet die Familie Arslan vier Jahre bei dem Versuch, mit der Trauer und dem Trauma umzugehen. "Nach dem Brand" ist das eindrückliche Portrait einer Familie, die zwei Jahrzehnte nach dem Brandanschlag noch immer mit den Folgen der erlebten Gewalt und der Sinnlosigkeit ihres Verlustes ringt.

Die Filmvorstellung wird veranstaltet vom Regionalen Beratungsteam gegen Rechtsextremismus (oder kurz RBT) Kiel in Zusammenarbeit mit dem "Freundeskreis im Gedenken an den rassistischen Brandanschlag in Mölln 1992".

Eintritt: frei

Di., 12.12. | Hansafilmpalast

20:00 Die BI Kiel gegen Atomanlagen lädt zu einer Vorführung des Dokumentarfilms "Das Ding am Deich - Vom Widerstand gegen ein Atomkraftwerk"

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Atomkraft – nein danke! Wenn heute in der Bundesregierung und der breiten Öffentlichkeit über einen Atomausstieg und über alternative Energien diskutiert wird, so ist das auch denen zu verdanken, die schon Anfang der 70er Jahre die Gefahren dieser Technologie erkannten und die über Jahrzehnte nicht müde wurden, dagegen zu protestieren und Alternativen aufzuzeigen. In dem kleinen Ort Brokdorf wurde der Protest einst zu einer Massenbewegung, die Tausende aus ganz Deutschland an die Elbe führte.

Der Dokumentarfilm "DAS DING AM DEICH - Vom Widerstand gegen ein Atomkraftwerk" von Antje Hubert erzählt von dieser Bewegung aus der Perspektive der widerständigen Dorfbewohner. Er macht deutlich, wie nachhaltig der Widerstand und schließlich das AKW in der Nachbarschaft das Leben der Einzelnen verändert hat.

Eintritt: 4,-

Do., 14.12. | Filmvorstellung und Diskussion

19.30 KOP Kampagne für Opfer rassistischer Polizeigewalt: Der Kuaför aus der Keupstrasse (2016, 100 min)

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Zu Gast sind Karmen Frankl von der Initiative Keupstrasse ist überall und der Regisseur Andreas Maus. Im Mittelpunkt des Dokumentationsfilms „Der Kuaför aus der Keupstrasse“ stehen die Opfer des Nagelbombenanschlags in der Kölner Keupstrasse. Die Bombe detonierte dort am 9. Juni 2004 in der vorrangig von türkisch-deutschen Anwohner_innen bevölkerten Geschäftsstraße und verletzte 22 Menschen, vier davon schwer. Der Kuaför, ein türkischer Friseursalon, trug die schwersten materiellen Schäden davon. Die Polizei und die ermittelnden Behörden beschuldigten die Opfer selbst, potenzielle Täter_innen mit Verbindungen zur Schutzgeld- und Drogenmafia zu sein. Erst sieben Jahre später wurde der Anschlag auf den rechtsradikalen NSU zurückverfolgt.
2014 griff der Dokumentarfilmer Andreas Maus die Geschehnisse wieder auf und sprach mit den Opfern des Nagelbombenanschlags. Er zeigt auf eindrückliche Weise, wie tiefgreifend der Anschlag, aber auch die rassistischen Verdächtigungen der Betroffenen, das Leben im Kölner Stadtteil Mülheim erschüttert haben.

Wir laden Euch herzlich zur Filmvorführung am 14. Dezember in die Hansa48 ein. Wir wollen mit Euch, Karmen Frankl und Andreas Maus über den Film sprechen und gemeinsam erörtern, wie institutioneller Rassismus bei den Ermittlungen und die Kriminalisierung der Betroffenen zusammenhängen und welche Konsequenzen daraus folgen.

Die Veranstaltung wird finanziert von: Heinrich-Böll-Stiftung Schleswig-Holstein // Rosa-Luxemburg-Stiftung Schleswig-Holstein

Weiterführende Links:

https://www.facebook.com/events/1474232832613884
https://www.youtube.com/watch?v=BLhfbOVvhyk
http://www.intro.de/kultur/andreas-maus-uber-seinen-film-der-kuafor-aus-der-keupstrasse-die-anatomie-einer- ermittlung
http://keupstrasse-ist-ueberall.de/ueber-uns/

Eintritt: frei – Wir freuen uns über Spenden



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