kino in der hansa

Mi., 20.11. | Hansafilmpalast

20:00 Griechenland Solikomitee zeigt: Eldorado – The struggle for Skouries

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Das Griechenland Solikomitee lädt in den Hansafilmpalast zu:

„Eldorado – The struggle for Skouries“
Griechenland / 2018 / 56 min / Wasil Schauseil, Leo Helbich / original mit dt. UT.
Im Anschluss Diskussion u.a. mit Wasil Schauseil. Die Veranstaltung findet in Kooperation mit dem Netzwerk „Kritische und Weltoffene Universität“ statt.

„Eldorado – The struggle for Skouries“
Seit Jahren herrscht in der Region Halkidiki ein heftiger Konflikt um das größte Minen-Projekt Europas. Inmitten der Wirtschaftskrise vollzieht sich hier die Transformation Griechenlands zu einem extraktivistischem Staat, gefördert durch die griechische Regierung und die Rohstoffpolitik der EU. Doch der gesellschaftliche Widerstand ist groß. Insbesondere am Bau einer Goldmine in den alten Wäldern von Skouries eskalierte die Auseinandersetzung zwischen den Aktivist_innen, dem internationalen Investor, der griechischen Regierung und den Bergbauarbeitern.
ELDORADO – The Struggle For Skouries dokumentiert den demokratischen Kampf der Bevölkerung gegen die Zerstörung ihrer Heimat durch hochriskanten Goldabbau. Die Oppositionsbewegung gegen die Ressourcenausbeutung und die korrupte Elite wurde schnell zur Zielscheibe massiver Repressionen: Die Einrichtung einer großen DNA Datenbank, umfassende Telefonüberwachung und willkürliche Polizeigewalt führte die Region in den Ausnahmezustand.
Durch Berichte von Aktivist_innen, Investigation in die finanzielle und politische Korruption und durch umfangreiches Archivmaterial berichtet ELDORADO – The Struggle For Skouries vom hohen Preis des Goldes für die Umwelt und für die Menschenrechte in Griechenland.
Im Anschluss an den Films folgt eine offene Diskussion mit den Filmemachern Leopold Helbich und Wasil Schauseil.

Eintritt: gegen Spende

Di., 26.11. | Hansafilmpalast

20.00 Stammtisch Filmemachender

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Interessierte sind herzlich eingeladen. Mehr Infos unter www.filmszene-sh.de .

Eintritt: frei

Di., 10.12. | Hansafilmpalast

20:00 AGROKALYPSE

Agrokalypse

Die Asylgruppe von Amnesty International Kiel-Flensburg zeigt im Hansafilmpalast: AGROKALYPSE Der Film erzählt die Geschichte der brasilianischen Ureinwohner vor dem Hintergrund des weltweiten steigenden Fleischkonsums und zeigt, wie wir mit Lebensmitteln die Welt verändern.

Die Urwaldlandschaft Brasiliens ist Schauplatz einer vom Mensch gemachten Tragödie. Dieses einzigartige, für uns alle lebenswichtige Ökosystem, wird Tag für Tag durch Sojafarmer zerstört. Vor allem kapitalkräftige, ausländische Großkonzerne sind verantwortlich für den täglichen Raubbau am Urwald und die Vertreibung der dort lebenden Menschen und Tiere.

Bis zu 12 kg Soja oder Getreide muss man verfüttern, um daraus 1 kg Fleisch zu gewinnen. Und um den weltweit steigenden Fleischkonsum zu decken, wird dementsprechend immer mehr Futtermittel, meist Gensoja, angebaut. Aber was für Konsequenzen hat dieser rasant wachsende Agrarsektor und der enorme Fleischkonsum der westlichen Welt?
Der Dokumentarfilm 'AGROkalypse - der Tag, an dem das Gensoja kam' geht diesen Fragen nach und verfolgt den Weg der brasilianischen Sojabohne bis zu ihrem Ende als Tierfutter. In sehr persönlichen Porträts wird gezeigt, wie dabei die Ureinwohner Brasiliens von ihrem Land vertrieben werden, damit es immer mehr Anbauflächen gibt. Gleichzeitig begleitet die Kamera den Tofuhersteller Wolfgang Heck, der seit über 25 Jahren für den ökologischen Sojaanbau kämpft und für den es immer schwieriger wird in Brasilien nachhaltig mit Kleinbauern zusammenzuarbeiten.

"Eine Reise nach Brasilien, ins Herz der Konflikte zwischen Menschen und Milliardengewinnen..."
(12. Freiburger Filmfest)

Hintergrund

Brasilien ist einer der größten Sojaproduzenten der Welt. Auf einer Fläche so groß wie Deutschland wachsen dort Soja-Monokulturen. Die brasilianischen Farmer setzen dabei fast ausschließlich auf gentechnisch verändertes Soja. In Kombination mit den 'dazugehörigen' Spritz- und Düngemitteln ist es ein Milliardengeschäft. ADM, Bunge, Cargill, Syngenta und Monsanto - sie alle wollen in Brasilien kräftig mitverdienen.
Und das hat seinen Preis. Riesige Flächen tropischer Wälder werden jedes Jahr abgeholzt - meistens illegal. Doch dort wo heute das Futter für unser tägliches Steak wächst, ist das Volk der Guarani-Kaiowá seit jeher zuhause. Ein einst unberührte Urwald bot ihnen alles, was sie zum Leben brauchen. Heute hingegen finden sich dort unendliche Sojafelder und ausgelaugte Agrarwüsten. Dazwischen leben Guaraní-Kaiowá als Vertriebene, in staatlichen Reservaten und provisorisch errichteten Elendsvierteln.

'AGROKALYPSE - der Tag an dem das Gensoja kam' zeichnet ein vielschichtiges und präzises Bild über den rasant wachsenden Sojaanbau und über die Auswirkungen die unser Konsumverhalten auf Natur und Umwelt haben. Gleichzeitig zeigt der Film, wie es auch anders gehen könnte und bietet aufschlussreiche Lösungsansätze.

Eintritt: frei

Di., 17.12. | Hansafilmpalast

20.00 Stammtisch Filmemachender

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Interessierte sind herzlich eingeladen. Mehr Infos unter www.filmszene-sh.de .

Eintritt: frei

Mi., 18.12. | Hansafilmpalast

20:00 Filmreihe: Debut! Große Namen, erste Filme #8 - Found Footage Horror

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Wackelkamera, POV-Perspektive & unheimliches Makramee aus Zweigen! Die Debut!-Filmreihe zeigt am 18. Dezember den Film, der das Subgenre des Found-Footage-Horrors begründet hat. In diesem Erstlingswerk verbinden sich Form und Inhalt zu einer kongenialen Gänsehaut-Allianz, die reichlich Anlass bietet um über Gattungskonventionen, Drehbücher, Kameraeinsatz, Erzählstrukturen, minimale Budgets und maximales Guerillamarketing zu diskutieren.

Auch berühmte Regisseur*innen haben klein angefangen. Wir stellen herausragende Erstlingswerke vor und diskutieren mit Filminteressierten und Filmemacher*innen über Low-Budget-Produktion, Drehbuchideen und Genre- Regeln. Veranstaltet wird diese Reihe vom Verein Filmkultur Schleswig-Holstein e.V.

Moderatoren: Susanne Schwertfeger und Ferdinand D Filmkultur

Eintritt: 4,-

Freier Eintritt für Filmkultur-SH-Mitglieder



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