Kino im hansafilmpalast

Mi 30.01. | Hansafilmpalast

20.00 Filmemacher-Stammtisch

Interessierte sind herzlich eingeladen. Mehr Infos unter www.filmszene-sh.de.

Mi., 07.02.| Hansafilmpalast

20:00 Jim Jarmusch Filmreihe: Stranger than paradise (OmU, USA, 85 min.)

Start der Jim Jarmusch Filmreihe im Februar mit dem Klassiker amerikanischer Independent-Filme.

Die exzessiven 80er in New York: Die Ungarin Eva besucht ihren Cousin Willie, der sich mit seinem Freund Eddie mit kleinen Betrügereien durchs Leben schlägt. Nach zehn Tagen verläßt Eva New York. Willie und Eddie gewinnen 600 Dollar beim Zocken und fahren nach Cleveland, wo Eva bei einer Tante lebt. Angeödet von der Langeweile der Provinz machen sie sich auf ins "Paradies" Florida.

Filme wie „Stranger than Paradise“ und „Down By Law“ zeigen das abgenutzte Gesicht der amerikanischen Zivilisationslandschaften. Jarmusch-Filme enthalten sich jeden soziologischen Kommentars; kein nostalgischer Kino- Glamour verklärt die Hoffnungslosigkeit und Leere der Protagonisten. Jarmuschs Helden sind Fremde in der Fremde: Außenseiter, Verlierer, Käuze. Jarmuschs Land der unbegrenzten Möglichkeiten ist auch im Paradies Florida eng, dunkel, kahl und kalt.

Eintritt: gegen Spende

Do., 08.02. | Hansafilmpalast

19:30 Filmreihe: Debut! Große Namen, erste Filme 3.

Auch berühmte Regisseur*innen haben klein angefangen. Wir stellen herausragende Erstlingswerke vor und diskutieren mit Filminteressierten und Filmemacher*innen über Low-Budget-Produktion, Drehbuchideen und Genre- Regeln.

Eintritt: 4,-

Mi., 14.02. | Hansafilmpalast

20:00 Das Griechenland SoliKomitee zeigt: Wer rettet wen? (OmU, 104 min.)

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Die Krise als Geschäftsmodell auf Kosten von Demokratie und sozialer Sicherheit Seit acht Jahren werden Banken und Länder gerettet. Politiker schaffen immer neue Rettungsfonds, während mitten in Europa Menschen wieder für Hungerlöhne arbeiten. Es wird gerettet, nur keine Rettung ist in Sicht.

Retten wir die Griechen, Spanier, Italiener?

Griechenland hat „Hilfspakete“ über 240 Mrd. € erhalten. Gerettet wurden damit aber nicht die Griechen. Seither sind Investitionen um 50 Prozent zurückgegangen. 50% der Jugendlichen sind arbeitslos. Apotheken geben Medikamente nur noch gegen Bargeld aus. Gerettet wurden die privaten Banken, Versicherungen und Hedgefonds. Praktisch nur bei Ihnen war Griechenland bis 2009 verschuldet. Mittlerweile sind diese Schulden auf uns übertragen, auf die europäische Steuerzahler! Wir haben dadurch etwa 300 Mrd. € Schulden mehr.

Für große Banken ist die Finanzkrise dagegen ein Geschäftsmodell! Selbst der konservative Ökonom Hans-Werner Sinn hat ausgerechnet, dass diese Rettungsschirme nur im Interesse der 5% der Reichsten der Welt sind, während wir um unsere Altersversorgung bangen müssen.

Wer versteht, kann sich wehren

Viele Menschen ahnen, dass da etwas schief läuft. Sie fühlen sich ausgeliefert, weil sie das Spiel der Milliarden nicht verstehen. Der Film „Wer rettet Wen“ wird helfen, die eigenen Interessen zu erkennen, die Strukturen der Finanzmärkte zu durchschauen.

Ein Film von unten

Ein Filmprojekt, das Mächtigen kritisch auf die Finger schaut, kann nur unabhängig finanziert werden. Die Premiere fand durch Kleinveranstalter, Privatpersonen und politische Gruppen in 150 Städten gleichzeitig am 11. 02. 2015 um 20 Uhr statt. Das Griechenland-Solikomitee Kiel war Teil dieses Konzepts eines „Film von unten“.
www.griechenlandsolikiel.de

Eintritt: Gegen Spende

Mi., 21.02. | Hansafilmpalast

20:00 Jim Jarmusch Filmreihe: Down by Law (OmU, USA, 102 min.)

Zweiter Teil der Jim Jarmusch Filmreihe im Februar. Gelegenheitszuhälter Jack (John Lurie), der arbeitslose Discjockey Zack (Tom Waits) und der italienische Tourist Roberto (Roberto Benigni) landen - mehr oder weniger unschuldig - in der gleichen Zelle im Orleans Parish Prison. Roberto weiß, wie man aus einem Gefängnis ausbricht, weil er das einmal im Kino gesehen hat. Nach einer abenteuerlichen Flucht durch die Sümpfe Louisianas steht das Trio schließlich unvermittelt vor einer Imbißbude.

Filme wie „Stranger than Paradise“ und „Down By Law“ zeigen das abgenutzte Gesicht der amerikanischen Zivilisationslandschaften. Jarmusch-Filme enthalten sich jeden soziologischen Kommentars; kein nostalgischer Kino- Glamour verklärt die Hoffnungslosigkeit und Leere der Protagonisten. Jarmuschs Helden sind Fremde in der Fremde: Außenseiter, Verlierer, Käuze. Jarmuschs Land der unbegrenzten Möglichkeiten ist auch im Paradies Florida eng, dunkel, kahl und kalt.

Eintritt: gegen Spende

Sa., 24.02. | Hansafilmpalast

19:30 Die LaDIY Fest Kiel Crew präsentiert: "Telling The Truth Is Very Revolutionary"

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SHE'S BEAUTIFUL WHEN SHE'S ANGRY ist eine Dokumentation über die Entstehung der feministischen Bewegung von 1966-1971 in den USA. Als Inspiration für die 8. März Demo in Kiel 2018, die an den Woman*s March Kiel des letzten Jahres anknüpft, zeigt die LaDIYfest Kiel Crew den Film am 24. Februar um 19:30 Uhr im Hansafilmpalast der Hansa48.

Der Film zeigt eine starke feministische Bewegung, voller Kraft und Wut, romantisiert aber nicht etwa die Geschichte der Entstehung, sondern behandelt auch die Kontroversen, die bis heute diskutiert werden. Dabei geht es vor allem um die Fragen nach weißem Dominanzfeminismus, nach Heterodominanz in der feministischen Szene und weiteren Machtfragen. Schwarze Frauen, Lesben, Trans und Inter* (FLTI*) und FLTI* of Color z.B. mussten immer schon auch einen Kampf innerhalb einer weiß dominierten feministischen Szene führen. Kämpfe, die bis heute andauern und Diskurse, die auch noch heute von Feminist_innen geführt werden.

So soll der Film eine Motivation und Inspiration für uns alle sein, die Kontroversen innerhalb eines feministischen Kollektivs zu führen und gemeinsame Wut und Kämpfe auf die Straße zu tragen. Heute, wie damals!

SHE'S BEAUTIFUL WHEN SHE'S ANGRY ist ein Film über Aktivist_innen, als Inspiration für FLTI* und auch Männer feministisch zu handeln und solidarisch für Feminismus und Gleichberechtigung zu kämpfen.

Eintritt: Gegen Spende

Di., 27.02. | Hansafilmpalast

20.00 Filmemacher-Stammtisch

Interessierte sind herzlich eingeladen. Mehr Infos unter www.filmszene-sh.de.

Mi., 28.02.| Hansafilmpalast

20.00 Jim Jarmusch Filmreihe: Gimme Danger (OmU, USA, 104 min.)

Dritter Teil der Jim Jarmusch Filmreihe im Februar. GIMME DANGER, Jim Jarmuschs mitreißende Doku über die legendäre Band The Stooges und ihren Frontmann Iggy Pop, den „Godfather of Punk“.

„Keine andere Band in der Geschichte des Rock 'n' Roll kommt an die Stooges heran – und an ihre Kombination aus heftigem, urgewaltigem Hämmern, zugedröhntem Psychedelic und Blues-a-Billy-Grind mit lakonischen, von Existenzangst geprägten Texten und einem Frontmann, der wie ein zähnefletschender Leopard auf und ab stolziert und dabei irgendwie Nijinsky, Bruce Lee, Harpo Marx und Arthur Rimbaud in sich vereint. Die Stooges sind einzigartig, während sie ihrerseits zum Vorbild zahlloser Gruppen wurden. Der Film ist eine Liebeserklärung an die womöglich größte Rock-n-Roll-Band aller Zeiten.“ - Jim Jarmusch

Mitten in den 60er Jahren schlugen The Stooges mit ihrem gewaltigen und energischen Stil wie eine Bombe in die Musiklandschaft ein. Mit ihrem Mix aus Rock, Blues, R&B und Free Jazz hat die Band aus Ann Arbor, Michigan das Musikpublikum quasi überfallen und damit den Grundstein für das gelegt, was später gemeinhin als Punk und Alternative Rock bekannt wurde. Jim Jarmuschs GIMME DANGER ist die Chronik der Geschichte von The Stooges – eine der größten Geschichten des Rock’n’Roll.

Die Dokumentation wirft einen einzigartigen Blick auf die Erfolge und Misserfolge der Band und erzählt von Inspiration, dem harten Weg zu kommerziellem Erfolg und dem musikalischen Vermächtnis einer Band, die nicht nur musikalisch eine der wichtigsten ihrer Zeit war.

Eintritt: gegen Spende



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