April 2019 in der hansa48

Di., 02.04. | Hansafilmpalast

20:00 Funeral Parade of Roses

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Im Rahmen des Transgender Filmfestival zeigen wir Funeral Parade of Roses ( Japan 1969, OmU, 104 Min, FSK 16, R: Toshio Matsumoto.) zum ersten Mal in Kiel.
Tokio 1969. Die Dragqueens Eddie und Leda buhlen um die Gunst des Nachtclubbesitzers und Dealers Gonda...

"Toshio Matsumoto widmet in all dem frivolen Treiben speziell dem Transvestiten- und „Gay-boys“-Milieu in Tokio zum ersten Mal in einem japanischen Film breiten Raum, was zur Entstehungszeit für große Aufmerksamkeit in Matsumotos Heimatland sorgte und ihn aus heutiger Sicht zusätzlich sehenswert macht"
(Simon Hauck/kino-zeit.de)

"Transgressive japanese Drama" (Indiewire).

Mit Einleitung von Daniel Krönke (Vorstand Filmkultur SH e.V.)

Eintritt: 5,-

Mi., 03.04. | LIVE-Hörspiel

20:00 Wäldensteyn – Meyster der Puppen

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Pansinn!!! „Wäldensteyn“, ein genialistisches Steampunk-LIVE-Hörspiel von Hannes Moorhahn aus dem Hause Hanseklang. Lasst euch entführen ins fiktive Herzogtum Wäldensteyn und seine Hauptstadt Marienburg, in der „Der Meyster der Puppen“ sein Unwesen treibt. Außerdem sind die Truppen der Teutokraten auf dem Vormarsch. Nur einer kann das Herzogtum vom Joch der Unterdrückung befreien: Eugen Karlstal, Antiquar und Meisterdetektiv. Doch der ist leider vollkommen verrückt…
Ein irrer Trip in die Anderswelt zu den Zwergenmechanikussen Zwiesel und Eysenhun, Modron-Dienern, Madame Kaos, Hugo Nurgow, Brennfried Kruppwagner, Wachtmeyster Dimpelmeynd, und, und, und… Sylaire!!! Ersonnen und gesprochen von bekannten Gesichtern aus der Kieler Hörspiel- und Musikszene wie u. a. Hannes Moorhahn (Hanseklang), Christian Kock und Kai-Peter Boysen (Rotbock Hörspiele), Tina Zehetmaier, Andre „Kochi“ Koch (Tyson), Claus-Heinrich Bill und als wunderbarer Erzähler Barney Hallmann.

Eintritt: 5,-

Do., 04.04. | Literatur

20:00 Erinnerungen an Klavki #8

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Vor genau zehn Jahren starb der Kieler Dichter Klavki (Oliver Eufinger, 1972-2009) im Alter von nur 36 Jahren. Seine Freunde und Begleiter Jörg Meyer (ögyr) und Nils Aulike (und vielleicht noch ein paar sich Dazugesellende) erinnern und gedenken in einer abwechslungsreichen Lesung an einen unkonventionellen Lyriker, Prosaisten und Poetry-Slammer, dessen früher Tod nach schwerer Krankheit eine beginnende literarische Karriere jäh stoppte.

Klavki war zudem ein guter Fußballer, dessen Herz gelb-weiß schlug und dessen große Liebe zeitlebens der Verein VfB Union-Teutonia von 1908 e.v. in Kiel war. Hier gab er die Stadionzeitung Festung Westring heraus, hier ist eine Kabine nach ihm benannt. Im Rahmen des 111-jährigen Vereinsjubiläums von UT Kiel findet am Sa., 15.06.19 ab 14.00 Uhr in der Festung Westring auf dem Professor-Peters-Platz zu Ehren Klavkis bereits der 10. Klavki-Cup statt, zu dessen krönendem Abschluß es abendliche Vorträge seiner Literatur und ehrliche Fußballermusik von mindestens der Band ‚Die dritte Halbzeit‘ zu hören gibt.

Eintritt: frei / gegen Spende

Fr., 05.04. | Party

20:00 FLT*I* Party - Sternhagelschön

Feminist DJ*s as Fuck. 80s, Wave, Pop, Hip&Hop & all you can dance.

Eintritt: 3-5,-

Sa., 06.04. | Konzert

20:00 Adir Jan

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Das Kurdistan-Solidaritätskomitee Kiel, Rebelti@s Musicales und Hansa48 präsentieren: Adir Jan (Cosmopolitan Kurdesque PsychedelicPopRock aus Berlin)

Adir Jan sprengt Grenzen und schlägt Brücken: zwischen Abendland und Morgenland, zwischen Geschlechtern, zwischen Herzen und Seelen. Mit seinem Cosmopolitan Kurdesque trifft er einen Nerv der Zeit, in der die Beziehungen zwischen Universellem und Traditionellem eine immer wichtigere Rolle spielen. Dabei geht es um die musikalische und transkulturelle Verarbeitung von Themen wie schwule und universelle Liebe, Homophobie, Krieg, Kolonialismus und mehr - gestützt auf Poesie aus schwul-migrantischer Perspektive.
Damit leistet der Berliner Singer-Songwriter Adir Jan revolutionäre Pionierarbeit, denn niemand vorher hat je über solche Themen in Sprachen wie Zaza, das Kurmancî-Kurdische und das Türkei-Türkische geschrieben. Hier wird nicht über Betroffene geschrieben und gesungen – es ist die eigene Stimme, die zu Wort kommt.
Dazu verwendet er musikalisch u.a. Motive aus Traditional (mediterran sowie aus dem Nahen und Mittleren Osten), internationalem Rock und Pop, eigenem Indie und Psychedelic. Dabei entsteht ein einzigartig intensiver, treibend-ekstatischer, bittersüß-scharfer, bisweilen melancholisch-schwerer Sound. Immer getragen von Adir Jans klarer Stimme, die auch seinem Rock-und Popsound eine traditionelle Klangfarbe draufsetzen kann.

Eine weitere Facette kommt hinzu, wenn der Berliner Barde die Bühne mit akustischer Besetzung wie Violoncello, Violine, Kanun oder Klarinette betritt: Hartes wird weich, psychedelisches verträumt, sein Aufschrei intim.
Adir Jan wirkt: Das Publikum, das er mit seiner Musik erreicht, ist ein kosmopolitisches.

Adir Jans Botschaft ist klar, einfach und verbindend: Universelle Liebe und Widerstand gegen unterschiedlichste Formen der Unterdrückung.

Im Frühjahr 2014 gründet der queere Singer-Songwriter und Tembûrist (Langhalslaute) Adir Jan Tekîn nach mehreren Jahren Experimentierens sein erstes professionelles Projekt ADIR JAN, auch ADIRJAM, und wird von Berlin und seinen Menschen begeistert aufgenommen.

Bereits im Winter 2014 wird Adir Jan unter die “Top 20 of Indie Artists of Middle Eastern Music” gekürt. VICE.com bezeichnet sein Projekt als “The new faces of Kurdish art rock”.
„Die Band Adirjam gehört zu den angesagtesten Berliner Art Rock Bands. Ihre Musik und Party-Reihe „Zembîl“ im Südblock ist ein Aufruf gegen Homophobie und Rassismus und für freie Liebe.“ TAZ „Cosmopolitan Kurdesque nennen sie ihre Musik: eine bisher einzigartige Komposition aus Oriental-Traditional, Pop, Rock, Indie und Psychedelic.“ CURT.de

„Mit seiner Band bringt der gebürtige Kreuzberger Adir Jan Tekîn seit gut anderthalb Jahren verschiedene Communitys zusammen und begeistert die Berliner.“ Siegessäule

Nach Konzerten im Haus der Kulturen der Welt - Berlin, Karneval der Kulturen – Berlin, Theatron – München, Fusion Festival – Lärz, Goldener Saal – Augsburg, Universität – Hamburg, Universität – Osnabrück, Kreuzberger CSD – Berlin, Maxim-Gorki-Theater – Berlin, at.tension – Lärz, Myfest – Berlin, Radialsystem V – Berlin, SO36 – Berlin, Südblock – Berlin, Urban Spree – Berlin, Werkstatt der Kulturen – Berlin, Werkstatt 141 – Nürnberg ist er mit seiner neuen Platte “Leyla” wieder auf Tour.

Support: SAFAR BAND

Die Safar band ist eine 6-köpfige Formation, die im Frühling 2016 in Kiel gegründet wurde. Drei Musiker der Band stammen aus Syrien, nämlich der Gitarrist Weiam Issa, der Percussionist Saad Alsayed und der Sänger Wael Am Ali. Zusammen mit dem persischen Pianisten Mostafa Afghannezhad, dem nepalesischen Gitarristen Pranesh Thapa und dem Kieler Saxophonisten Martin Seusing schaffen sie einen Sound, der Moderne orientalische Musik mit westlicher Musik verbindet.

Eintritt: 10,- / 8,- (erm.)

Mi., 10.04. | Hansafilmpalast

20:00 Surprise, surprise: LaDIYfest presents Queerfeminist Movienight.

Eintritt: Gegen Spende

Do., 11.04 | Alltagsausklang

20:00-21:00 Eine Gute Stunde

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Mal musikalisch, mal literarisch, mal nachdenklich, mal wundersam. Eine Gute Stunde bietet sechzig Minuten Alltagsausklang überraschenden Inhalts. Wer eine gute Stunde selbst gestalten möchte, melde sich im Kulturbüro.

Eintritt: frei

Fr., 12.04. | Improtheater

20:00 eukalyptusSALAT

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Der eukalyptusSALAT ist eine junge Formation, die mit Leidenschaft, Ambition und Humor immer wieder neue Szenen erschafft. Keine Szene ist vorbereitet, alles kann passieren. Und ihr habt es in der Hand! Überzeugt euch während der Vorstellung selbst davon und gestaltet einen Abend mit uns. Denn beim Improtheater gilt: Das Publikum entscheidet, was passiert.

Eintritt: 8,- / 6,- (erm.)

Sa., 13.04. | Kulturrausch

20:00 Kulturrauschs 2019 / Nacht der Clubs

Zur diesjährigen Eröffnung des Kulturrauschs 2019 / der Nacht der Clubs laden Pure Fruit - Comic & Illustration und die hansa48 zum großen Comic Battle in unseren Saal. Zwischen den Battles werden Oberheimer euch mit ihrem BummeltechnoGroove Live Set ein- und mitnehmen. Wo auch immer die Reise hingehen wird.

bildtitel 20:30 Start Comic Battle:
Im Saal präsentieren Pure Fruit - Comic & Illustration und hansa48 das Comic Battle - Ein Begriff, zwei Zeichner*innen, zwei Minuten, zwei Bilder, eine*r gewinnt. - Runde um Runde bis am Ende eine*r den Hauptpreis abräumt. Wer gewinnt entscheidet das Publikum nach Geschmack und Sympathie per Applaus. Wie immer wird das Who is Who der Kieler Kampfkunst Szene vertreten sein um vor euren Augen die Stifte zu kreuzen. Durch den Abend führt Gregor Hinz (Pure Fruit) und das Schlachtgetöse untermalt Rainer Heartbeat.

bildtitel In den Pausen des Battles (ca. 21:15 und 23:00) live in der Kneipe: Oberheimer

„Eine Südfrucht, zwei Löffel, etwas Puderzucker und schon fängt das Leben an zu pulsieren“. So oder so ähnlich mussten es sich die drei von Oberheimer gedacht haben als sie ihre Instrumente in einen Topf warfen. Heraus kam eine bunte Mischung aus Synth, Percussion, Klassik, Weltmusik. Eine Musik, welche der Kenner den Genrebegriffen: Bummeltechno, Keta-Pop oder auch Valium House zuschreiben würde. Langsam, groovey und sphärisch, aber auch bunt mit Bumms, denn „man kann einem Känguru das Hüpfen nicht verbieten!“

Facebook: https://www.facebook.com/Oberheimer/
Soundcloud: https://soundcloud.com/oberheimer

Eintritt: 8,-

So., 14.04. | Flohmarkt

12:00 15. Kieler Indoor -Musikflohmarkt

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Auch in diesem Frühjahr treffen wir uns wieder zum gemütlichen Früh-Shoppen, Tauschen und Lauschen, Musik Hören und Fachsimpeln bei Speis und Trank zu unserem halbjährlichen Musikflohmarkt. Live: MOJO RIOT Standreservierungen unter: 04305 - 99 18 04









Di., 16.04. | Konzert

20:00 Molchat Doma (Synth PostPunk, Belarus) + Support: Noorth (IndiePunk, Kiel) und Better off Dead (Punk aus Angers/Paris, Frankreich)

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Hansa48 und Just a little bit Dangerous Shows präsentieren:

молчат дома ("Silent at Home" in English) is a Post-Punk/Synthpop band from Minsk, Belarus . Their sound meshes infectious Post-Punk guitar/bass melodies with Synthpop style keyboard layers, all rounded out by a drum machine and solemn vocals . The band has been very active in the Eastern European Post-Punk/Wave circuit, playing many gigs. Some of the bands that they have shared the stage with include Sierpien, ДК Посторонних, Ploho, Cold Comfort, gil'otina, Words and Actions, Nurnberg, Safety Dance and Холод .

Anhören / Infos:
https://detritirecords.bandcamp.com/album/molchat-doma-etazhi

Support übernehmen Noorth (IndiePunk) aus Kiel:
https://noorth.bandcamp.com/track/green-ballet-demo

und Better off Dead (Punk) aus Angers/Paris:
https://betteroffdeadpunk.bandcamp.com/

Eintritt: 7-9,-

Mi., 17.04. | Konzert / Kulturrausch

20:00 Live: The Family Crest (BarockPop, San Francisco, CA)

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Die Barock-Pop Band The Family Crest entstand als Idee des Komponisten, Sängers und Multi-Instrumentalisten Liam McCormick. Die Band wurde 2009 als Aufnahmeprojekt mit Mitbegründer John Seeterlin (Bass) gestartet. “Wir waren damals in einer anderen Band und waren desilliusioniert” erklärt McCormick. “John und ich hatten an diesem Punkt eigentlich vor mit der Musik aufzuhören, aber wir wollten noch etwas veröffentlichen, auf das wir auch Jahre später stolz sein könnten.” Anstatt es mit der Musik zu lassen, gingen sie es dieses Mal auf eine andere Art und Weise an. Sie starteten The Family Crest mit der kühnen und dreisten Vision eine musikalische Gemeinschaft zu bilden. “Wir mochten es immer Musik mit anderen Menschen zu machen – ein paar Leute zusammenzubringen und zusammen zu singen. Also machten wir überall Werbung dafür”, sagt McCormick. “Wir posteten auf Craigslist und emailten alten Freunden aus der Schule”. Das Ergebnis war viel größer, als sich das ursprüngliche Duo erwartete, bei der ersten Aufnahme die, die Band produzierte waren insgesamt 80 Leute mit am werken. Auf das Drängen der Gast-Musiker, die Songs live aufführen zu wollen, entstand eine Band. “Wir haben mit vielen Leuten zusammen gearbeitet, von Musik-Studenten bis hin zu Leuten die einfach gerne unter der Dusche singen.” ergänzt McCormick. “Es ging viel darum Leuten eine Chance zu geben, sich selbst zu auszudrücken ohne an eine Verpflichtung gekettet zu sein.”

The Family Crest, eine siebenköpfige Kern-Band, mit über 500 “Extended Family”-Mitgliedern, ist bereits ausgiebig durch Nord Amerika getourt, hat drei EPs und drei Alben veröffentlicht. Darunter auch das von Kritikern gefeierte Werk “Beneath the Brine” und seit Kurzem, “The War: Act I”, der erste Teil eines Konzept Projekts welches mehrere Medien umfasst. “The War stellt die nächste Version von The Family Crest” dar, sagt Frontmann und Gründer Liam McCormick. Tatsächlich enthüllt das Album eine Band, die nun mehr in Einheit mit ihrer eigenen, groß angelegten Mischung verschiedener Stile, steht.

McCormick ist als Komponist und Arrangeur autodidakt, seine Einflüsse reichen von Mahler und Shostakovich bis hin zu Miles Davis, Hauschka, Kings of Convenience, Suzanne Sundfør, Villagers und Wilco. Diese kreative Offenheit hat zu einer zusammengehörigen, gänzlich originellen und üppigen Klanglandschaft geführt. McCormick`s Vorliebe Genres zu verbiegen, gepaart mit der Power der Live Performance der Band, hat zu unzähligen Tourneen und Live Sessions geführt, darunter auch ein NPR Tiny Desk Concert.

„Es gibt immer wieder neue Herausforderungen für alles was diese Band tut,“ meint Liam McCormick. „Wir haben uns immer wieder neue Projekte aufgezwungen, für die wir bis zu einem bestimmten Grad noch gar nicht bereit waren. Aber es hat immer geklappt, also bleiben wir dabei weiterhin so unerbittlich Dinge zu erschaffen.“ Mit mehr Installationen als schon bei „The War“ im Gange waren, scheint es, dass die kreative Reise weitergehen und sich ausdehnen wird, vielleicht sogar über Aufnahmen hinaus.

Weitere Informationen über The Family Crest:
www.thefamilycrest.net .

The Family Crest sind:

Liam McCormick, Lead-Gesang, Gitarre, Piano, Komponist
John Seeterlin, Bass, Synths, Gesang
Anthony Franceschi, Drums, Percussion
Laura Bergmann, Flöte, Piano, Percussion, Gesang
George Mousa Samaan, Posaune, Percussion
Owen Sutter, Violine
Charly Akert, Cello

Eintritt: 9,- / 7,- (erm.)

Do., 18.04. | Konzert / politische Bildung

20:00 AStA Uni Kiel presents: BEJERANO & MICROPHONE MAFIA // Lesung & Konzert

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Im Vernichtungslager Auschwitz spielte sie Akkordeon – jetzt steht sie mit Rap auf der Bühne: Seit 2009 verwirklicht die Ausschwitz-Überlebende Esther Bejerano zusammen mit ihrer Tochter Edna, ihrem Sohn Joram, den Rappern Kutlu Yurtseven und Rosario Pennino (Microphone Mafia) dieses musikalische und kulturelle Projekt, in dem sie sich für Freiheit, Frieden, Menschlichkeit und ein gesellschaftliches Miteinander aussprechen. In Zuständen zunehmender rassistischer Übergriffe, befeuert vom Rechtspopulismus von Pegida und AfD, kämpft Esther Bejerano gegen das Vergessen.

Orient trifft Okzident, die Jüdin den Moslem, die Atheistin den Christen, Süd trifft Nord, alt trifft jung, Frau trifft Mann, Tradition trifft Moderne, Folklore trifft Rap, ausdrucksstarke Stimmen treffen auf geniale Musiker, Spannung trifft auf Harmonie, Herz trifft Verstand, die Familie Bejerano trifft Microphone Mafia – und alle arbeiten gleichberechtigt nebeneinander.

Wir freuen uns, sie nach zwei Jahren wieder in Kiel begrüßen zu dürfen!

Vorverkauf ab 01.04. in der Hansa48 Kneipe und im AStA-Büro Mensa I

Eintritt: 15,- / 8,- (erm.)

Sa., 20.04. | Lecker

20:00 Für alle Ginthusiasten!

Das Hansakneipenkollektiv präsentiert: Für alle Ginthusiasten! Den ganzen Abend lang wird es verschiedene Longdrinks mit Gins aller Art geben. Kommt vorbei und lasst es euch schmecken, denn am Ende ergibt alles Gin.

Eintritt: frei

Di., 23.04. | politische Bildung

20:00 Der »Spartakusaufstand« und Rosa Luxemburg

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Am 5. Januar 1919 griffen in Berlin revolutionäre Arbeiter zu den Waffen. Das Ganze endete in einem Blutbad an den Revoltierenden. Von Anfang an wurde dieser Aufstand der eine Woche zuvor gebildeten Kommunistischen Partei Deutschlands (KPD-Spartakusbund) zugeschrieben. In Wirklichkeit war es ein Aufstand des linken Flügels der – in Opposition zur regierenden Sozialdemokratischen Partei Deutschlands (SPD) stehenden – Unabhängigen Sozialdemokratischen Partei (USPD).

Die KPD-Spartakusbund verfügte Anfang Januar 1919 in Berlin etwa über 300 Anhänger; sie war also für derlei Aktionen viel zu schwach. Die USPD hingegen hatte allein in der Reichshauptstadt über 200.000 Anhänger. Trotzdem macht bis heute das Wort vom »Spartakusaufstand« die Runde. Zu einem ganz anderen Ergebnissen kam allerdings ein Untersuchungsausschuss der verfassunggebenden Preußischen Landesversammlung, des damaligen preußischen Parlaments, über die Januar-Unruhen 1919 in Berlin: Es sei kein Aufstand der KPD, sondern ein Aufstand der Berliner Organisation der USPD gewesen, dem sich die kleine KPD lediglich angeschlossen hatte.

Den Preis für die Niederlage der USPD hatte allerdings die KPD bezahlt, u. a. mit der Ermordung Rosa Luxemburgs, die, wie der Untersuchungsausschuss herausfand, sogar gegen diesen Aufstand war.  Der Bericht dieses Untersuchungsausschusses wurde nie einem Parlament vorgelegt, er verschwand in den Bibliotheken. Auch in der Forschung weitestgehend unbeachtet, wird dieser Bericht hier erstmals vollständig der Öffentlichkeit bekannt gemacht und seine Geschichte erzählt.

Außerdem wird Rosa Luxemburg in diesem Zusammenhang portraitiert werden.

Dr. Jörn Schütrumpf ist Leiter der Fokusstelle Rosa Luxemburg bei der Rosa-Luxemburg-Stiftung in Berlin.

Eintritt: frei

Mi., 24.04. | Hansafilmpalast

20.00 Die Hochschulgruppe Amnesty International präsentiert die Doku "Intersexion"

Die Hochschulgruppe Amnesty International präsentiert die Doku "Intersexion" (2012, 68 min): Oft noch bevor ein Kind zur Welt kommt, lautet eine der ersten Fragen: „Ist es ein Mädchen oder ein Junge?“ Doch was ist, wenn beides nicht zutrifft? Etwa 1 von 2000 Kindern kommt mit Geschlechtsmerkmalen auf die Welt, die nicht mit den geltenden Normen von männlich und weiblich übereinstimmen. In „Intersexion“ erzählen intergeschlechtliche Menschen aus der ganzen Welt von ihren individuellen Erfahrungen: aus der Kindheit, über die Pubertät bis hin ins Erwachsenenalter. Sie klären auf, was es bedeutet, sich einen Weg zu suchen in einer Welt, in der es scheinbar nur Männer und Frauen geben darf und welche Hürden es dabei zu meistern gibt. Im Anschluss kann in einer Fragerunde über den Film diskutiert werden und wir wollen Menschenrechtsverletzungen an intergeschlechtlichen Menschen in Deutschland beleuchten. 

Eintritt: frei

Do., 25.04 | Alltagsausklang

20:00-21:00 Eine Gute Stunde

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Mal musikalisch, mal literarisch, mal nachdenklich, mal wundersam. Eine Gute Stunde bietet sechzig Minuten Alltagsausklang überraschenden Inhalts. Wer eine gute Stunde selbst gestalten möchte, melde sich im Kulturbüro.

Eintritt: frei

Fr., 26.04. | pflanzliche Bildung

20:00 Höhenflug und Tiefenbohrung

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Gartenvortrag von Sebastian Sowa + Mini Gärten für Mega Cities Vortrag von Lasse von Rankwerk

HÖHENFLUG UND TIEFENBOHRUNG
Ein informativer, kurzweiliger Aufruf zu Mut und Demut in der Gartengestaltung. Der Gärtner und Landschaftsarchitekt Sebastian Sowa gibt einen Einblick, wie man bei der Gestaltung eines Gartenlandes vorgeht.
Dabei nimmt er den Garten aus der Höhe in den Überblick um dann in die Tiefe zu bohren. Dort fördert der Dialog mit Natur, Landschaft und Architektur mutige Gartenkonzepte zu Tage. Und Hummelgebrumm. Der Vortrag wird von Bildern konkreter Gartengestaltungen illustriert und öffnet, durch zahlreichen Verweise auf Bücher rund um den Garten, das weite Feld der Gartenliteratur.

KURZBIOGRAFIE NOCH KÜRZER
Sebastian Sowa wuchs im Ruhrgebiet auf. Der gelernte Landschaftsgärtner und Deutsche Junggärtner-Meister von 2005 studierte an der TU Berlin und der TU München Landschaftsarchitektur und Kunst an der Folkwang Universität der Künste. Seit 2012 betreibt er zusammen mit Gianluca Torini in Berlin und Bochum das Büro SOWATORINI Land- schaft. Sebastian Sowa lehrt an Kunsthochschulen und Universitäten. Er publiziert als freier Autor u.a. für Garten+Landschaft, DEGA, Anthos und Nodium. Und er mag Hummeln.

RANKWERK: „Mini Gärten für Mega Cities“

Rankwerk hat sich partizipative und nachhaltige Stadtentwicklung auf die Fahne geschrieben. Home Gardening ist das Stichwort. Das Gründerteam, bestehend aus einem Architekten und einem Nachhaltigkeitsprofi, möchte dazu motivieren, die Stadt von morgen zu gestalten – und das fängt im Kleinen, wie auf dem eigenen Balkon, an. Um grüne Oasen in die Stadt zu bringen, bietet Rankwerk die dafür passenden Produkte an: Ökologische und faire Gartenartikel mit gutem Look, biologisches Saatgut, und nachhaltig produzierte Arbeitskleidung. Zusätzlich beraten sie mit Know-how in Form von Tipps und Workshops zum Anbau von Lebensmitteln und Selbstversorgung.

Neben mehr Grün im urbanen Raum gibt’s so wieder mehr Kontakt zur Natur und der eigenen Nahrung. Das Gärtnern hilft, im Alltag zu entspannen und die eigene Ernte macht am Ende wirklich stolz. Eine klassische Win-Win-Situation für alle, denn Städte und Mega-Cities der Zukunft werden so lebenswerter und jeder kann sie aktiv mitgestalten.

Eintritt: frei

Sa., 27.04. | Flohmarkt Tag

10:00 FrühlingsFahrradFlohmarkt in der Hansa48!

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Also Frühjahrsputz vorziehen, und die uebrig gebliebenen Teile vom Winterprojekt verhoekern!

Ge- und Verkauft werden kann alles rund ums Fahrrad.
- ganze Räder, bastel Räder, Rahmen
- Lenker, Vorbauten, Sättel, Reifen, LRS, Lampen, Bremsen usw.
- Radkleidung aller Art
- Radliteratur
- Fahrrad Kunst, Gemälde und Fotos
- einfach alles was euch zum Thema RAD einfällt

Es gibt keine Standmiete (Spenden erwünscht) und es wird sich vor Ort angemeldet werden.

Wer nur wenige Teile verkaufen möchte, kann Sie auch bei uns mit auf den Tisch legen. Hin kommen Teile mit einem Preis und Namen versehen und auf den Verkaufstisch legen. Am Abend oder am nächsten Tag vorbei kommen und das Geld und/oder die Restteile abholen, ganz unkompliziert.

Eintritt: frei

12:00 6. Schallplattenflohmarkt

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Am Samstag den 27. April findet in den Räumen der Hansa 48 wieder der Schallplattenflohmarkt statt. Von 12 bis 17 Uhr seid ihr herzlich zum Stöbern, Handeln, Tauschen, Kaufen und Verkaufen eingeladen.
Mitmachen? Wer Schallplatten oder Ähnliches verkaufen möchte schicke bitte eine Mail an jonagold@gmx.net damit wir platz technisch planen können. Gegen eine Standgebühr von 5,- Euro pro Meter könnt ihr eure Schallplatten, CD´s, Kassetten, Ghettoblaster, Equipment , Zubehör, etc. feilbieten.
Aufgebaut werden kann ab 11 Uhr. Wir freuen uns auf ein schönen 6. Schallplattenflohmarkt in schöner Atmosphäre der Hansa48 mit euch! In der Kneipe wird es den ganzen Tag über vegane Kuchen / Leckereien geben. Kommt vorbei und sagt euren Freund*innen Bescheid!

Eintritt: frei

Sa., 27.04. | Konzert

21:00 Kneipenkonzert #95 mit Sitzgruppe Ost

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Wegen Jesus findet das Kneipenkonzert nicht am dritten Freitag im Monat, sondern am vierten Samstag statt. #DankeJesus

Die "Sitzgruppe Ost“ ist ein neunköpfiges Bandgeheuer, ein tonaler Fels in der rhythmischen Brandung, quasi die große None des schleswig-holsteinischen Balkan Beats.
Als Töchter und Söhne osteuropäischer Nomaden reist die Sitzgruppe Ost von Kneipe zu Kneipe, um für ein paar Groschen und ein lauwarmes Bier ihre Lieder den Matrosen und Matrosinnen darzubieten.
Im Jahre 2005 fanden sich die MusikantenInnen zusammen um dem Ausdruck zu verleihen was schon lange in ihnen gärte. „Die Töne die ich damals hörte, als Zottel zum ersten Mal in sein verbeultes Tenorhorn blies, ließen mich nicht mehr schlafen.“ erinnert sich der Basstrommelspieler Hendrik V. zurück an die gute alte Zeit. V. weiter: „Als Olaf dann mit seiner ungestimmten Geige einsetzte wurde die musikalische Intensität so gewaltig, dass ich glatt im Offbeat aus dem Bett fiel.“
Als der große musikalische Durchbruch wider aller Erwartungen vorerst ausblieb plante die raubeinige Truppe weitere Instrumente an Bord der tonalen Schräglage zu holen. So wurden in zwielichtigen Lokalen mit einigen gewitzten rhythmischen Winkelzügen eine halbe Jazzkapelle und eine halbe Rockband samt Instrumentarium angeheuert. Hierzu äußerte sich Huschi L. im Gespräch mit dem Kieler Käseblatt (KK) einst wie folgt: „Ich hatte damals ja keine Ahnung, was nach dem Wechsel zur Sitzgruppe auf mich zukommen würde. Ich mein ja nur, früher spielte ich Trompete. Doch die, die setzen mich einfach an die Tuba (...)“ Gerüchten zufolge sollen gar durch Ehelichung weitere Melodieinstrumente an die Gruppe gebunden worden sein.

Heute befindet sich die Sitzgruppe Ost sichtlich auf Erfolgskurs: Einladungen zu renommierten Festivals und der netten Kneipe um die Ecke sind genauso selbstverständlich geworden wie das internationale Repertoire. Ja, man gibt sich weltmännisch, die Wohnorte der Bandmitglieder sind über das gesamte Land verstreut und reichen von Osterwittbekfeld bis Berlin.

Lassen auch Sie sich von diesem sympathischen Musikanten-Kollektiv verzaubern. Und schwingen Sie das Tanzbein wenn es wieder über die Koppeln schallt: Eins zwei drei vier: Humpa humpa, bum zack bum zack.

Eintritt: 3,-

Di., 30.04. | Kunst

19:30 concr3te

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Vernissage zum Mai Programm und zur Gruppenausstellung von Anders Prey, André Finster und Fabian Schwarze.

Eintritt: frei

Di., 30.04. | Spielkultur

20:00 Doppelkopfabend

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Jeden letzten Dienstag im Monat doppelkopfen. Alle Niveaus. Und sogar Preise!

Eintritt: frei

Di., 30.04. | Hansafilmpalast

20.00 Filmemacher-Stammtisch

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Interessierte sind herzlich eingeladen. Mehr Infos unter www.filmszene-sh.de .

Eintritt: frei



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