Januar 2020 in der hansa48

Do., 16.01. | Sprache

20:00 STAMMTISCH ITALIANO

Für alle, die in entspannter Atmosphäre Italienisch sprechen wollen. Organisiert vom Lektorat für Italienisch des Romanischen Seminars der CAU.

Eintritt: frei

Do., 16.01. | Konzert

20:00 Walking on Rivers in Kiel!

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Im Hintergrund ein Kanal, vorbeiziehende Containerschiffe, Bunkerwände, die A40, ein, zwei Bier für 50 Cent am Kiosk und der Schnorres ist auf den Punkt.
Inspiriert von den Gepflogenheiten der industriellen Großstadt-Prärie voltigieren Walking on Rivers zwischen amerikanischer Weite, Italo-Western und ritterlicher Minne. Die anfänglichen Lagerfeuer-Hymnen gleiten nun sanft ins Tarantinoesque, ohne dabei die Eingängigkeit zu verlieren. Deutlich dem Indie zugewandt, behalten die fünf Jungs ihre Stärken bei: warme Klänge, mehrstimmiger Gesang von Posaunen verstärkt und eine Leichtigkeit, die nach einmaligem Hören den Tag über verweilt. Irgendwie speziell und doch für das große Publikum. Ob es mit dem Pferd oder der Vespa in Richtung Sonnenuntergang geht, sie werden stets von treibender Rhythmik und eindringlichen Melodien getragen. Und auch, wenn Walking On Rivers ein Pils bevorzugen, schlürft sich zu diesen exquisiten Stücken Musik auch hervorragend ein fancy Schirmchengetränk.

Eintritt: 10,- (VVK) / 13,- (AK)

Fr., 17.01. | Konzert

21:00 Kneipenkonzert #101: Knifey Forkey Spoonies (traditionelle American Folk Music aus Kiel und Kalifornien)

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„Bright Moon – a knife, a fork and a spoon“ – was eigentlich der Beginn einer Oper werden sollte, ist 2019 zur Inspiration zum Bandnamen von „The Knifey Forky Spoonies“ geworden. Kathrina (Gesang, Gitarre, Banjo, Mundharmonika, Penny Whistle, Kazoo, Akkordeon), Russ (Gesang, Gitarre, Mundharmonika) und Timo (Waschbrett, Drums, Percussions) lernten sich 2010 in einem Sandsturm in einer Wüste in Nevada kennen. Und dieses abenteuerlustige, die raue Natur liebende und authentische Gefühl bringen sie mit ihren Gunfighter Balladen und Blues-Songs sowie ihrer Old-timey-Country- und American-Folk-Music herüber.

2018 starteten Kathrina und Russ als Duo, das anstelle von Opern-Arien alte Lieder in Harmonien sang und dazu Gitarre spielte. Mittlerweile werden sie von Timo und Hermann (Kontrabass) unterstützt. Zum umfangreichen Repertoire von The Knifey Forky Spoonies gehören neben Songs von einflussreichen Musiklegenden wie Woody Guthrie, Lead Belly, Hank Williams, Bob Dylan und Steve Earle auch einige eigene Kompositionen im Stil von Blues und Folk.

„Wir lieben alte Folk Music und traditionelles Liedgut und möchten uns den Seelen dieser Songs widmen“, so Kathrina und Russ, die gemeinsam auch als Straßenmusiker unterwegs sind. Dies gelingt besonders beeindruckend während der kraftvollen Akustik-Konzerte, bei denen die wechselnde Instrumentalisierung und das nuancenreiche Spiel der vier MusikerInnen für eine außerordentliche Dynamik sorgt.

Eintritt: 3,-

Sa., 18.01. | politische Bildung / Musik

13:00 Seebrücke Soli-Sause - United against borders

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Liebe Freund*innen der politischen Bildung und guten Musik!

Nach wie vor sterben flüchtende Menschen auf dem Mittelmeer. Nach wie vor ist das Mittelmeer die tödlichste Grenze der Welt. Nach wie vor überbieten sich die europäischen Regierungen im Nichtstun. Immer noch sind es ausschließlich zivile Seenotretter*innen, die versuchen diese flüchtenden Menschen zu retten und in Sicherheit zu bringen. Weiterhin sind die zivile Seenotrettung und ihre Mitstreiter*innen auf Unterstützung angewiesen.

Das alles ist kein Grund zu feiern, aber ein guter Grund um Kraft zu tanken und weiterhin unsere Solidarität zu zeigen. Daher laden wir, die Seebrücke Kiel, euch herzlich zu unserer Soli-Sause “United against borders”, am 18. Januar 2020 mit Nachmittags- und Abendprogramm in der Hansa48 ein!

P R O G R A M M

Nachmittags:

13:00 - 18:00 Uhr - Workshop ‘’Was tun…? – bei rassistischen Polizeikontrollen für Nicht-Betroffene’’von & mit KOP Kiel (Kampagne für Opfer rassistischer Polizeigewalt Kiel) Bitte meldet euch hierfür verbindlich an unter: workshop@seebruecke-kiel.de.

14:00 - 15:30 - Vortrag
16:00 - Film und anschließende Diskussion
Den Namen des Films und Inhalt des Vortrags veröffentlichen wir in den nächsten Wochen.

Zwischendurch wird es eine Kaffeepause geben mit einem musikalischen Beitrag von Liederlukas.de

Abends:

19:00 - Einlass für das Abendprogramm (Eintritt: 5,- bis 10,- Euro)

20:30 Uhr - Finna
21:30 Uhr - Rapfugees
23:00 Uhr - SAFAR BAND

Wir freuen uns auf einen tollen Tag und Abend mit euch!

Eintritt: 5,- bis 10,- (nur für das Abendprogramm)

Di., 21.01. | Improtheater

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20:00 Spontan ohne Plan auf der Bühne. Improvisationstheater ist ein Kollsisionsdisaster der Gedanken, Ideen und Impulse, die kontrolliert auf der Bühne landen und Unterhaltung garantieren. Bei Impro+1 wird zusätzlich zu der Gruppe Holzköppe Impro ein Gast eingeladen, der für eine weitere Würze der Spontanität sorgt.

Gast: Leonard Domurath (Zauberer)

Eintritt: 8,- / 6,- (erm.)

Mi., 22.01. | Lesung

20:00 Lesung in Kooperation mit der Rosa Luxemburg Stiftung SH: Erwachsen von und mit Jasper Nicolaisen.

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Eine Regenbogen-Familiensaga im Almodóvar-Format, schräg, schrill, leidenschaftlich!

„Ein Buch, von dem man adoptiert werden möchte!“ (Margarete Stokowski)

Als sein Ehemann bei einem Autounfall stirbt, stellt Thomas sein ganzes bisheriges Leben infrage. Redet er als Agenturleiter den ganzen Tag bloß dummes Zeug? Hat er mit seinem Vater, dem berühmten Fotokünstler Edgar Edel, in der Kindheit wirklich einen Vampir gesehen?
Und war er vielleicht schon immer bisexuell?
Zu allem Überfluss muss Thomas’ Sohn gerade jetzt von seinen Müttern abhauen – mit der Freundin quer durch die Nacht, ausgerechnet zum Opa, wo noch immer alle untoten Schrecken lauern …
Erwachsen ist eine Regenbogen-Familiensaga im Almodóvar-Format. Humorvoll und emotional erzählt Jasper Nicolaisen von Abschied und Neubeginn, Vätern und Söhnen, echten und eingebildeten Monstern und den vielfältigen Wegen der Liebe.

Eintritt: frei

Do., 23.01. | Alltagsausklang

20:00-21:00 Eine Gute Stunde

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Mal musikalisch, mal literarisch, mal nachdenklich, mal wundersam. Eine Gute Stunde bietet sechzig Minuten Alltagsausklang überraschenden Inhalts. Wer eine gute Stunde selbst gestalten möchte, melde sich im Kulturbüro.

Eintritt: frei

Fr., 24.01. | Releasekonzert

20:00 Die FVNKSTER$

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Die FVNKSTER$ (gesprochen: Funksters) machen instrumentalen Hip-Hop auf der Grundlage von Jazz- und Funk-Samples aus ihren Plattenschränken, gepaart mit live gespielten Instrumenten wie Bass, Gitarre, Saxophon und Synthesizer. Das norddeutsche Trio um Fredstarr, Sprotte und Ebbe Funk hat im Oktober 2019 ihr Album „Makulatur“ über das Berliner Plattenlabel Dezi-Belle-Records veröffentlicht und möchte am 24.01. nun dieses Release auf der Bühne der Hansa48 feiern.

Eintritt: 12,- (AK) / 9,- (VVK)

Sa., 25.01. | Überraschung

20:00 Surprise Party!

Das Kneipenkollektiv präsentiert euch eine Überraschung vom allerfeinsten! Was genau passiert weiß niemand so genau, aber lasst euch darauf ein und kommt vorbei. Party garantiert!

Di., 28.01. | Spielkultur

20:00 Doppelkopfabend

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Jeden letzten Dienstag im Monat doppelkopfen. Alle Niveaus. Und sogar Preise!

Eintritt: frei

Di., 28.01. | Hansafilmpalast

20.00 Stammtisch Filmemachender

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Interessierte sind herzlich eingeladen. Mehr Infos unter www.filmszene-sh.de .

Eintritt: frei

Mi., 29.01. | Literatur

20:00 Lesebühne Federkiel: Kann nich, bekomm Kies.

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Sommer, Winter, Herbst, am heimischen Fenstersims vorbeiziehendes Straßenbegleitgrün - wirklich schön ist nur, was irgendwann geht. Einerseits. Andererseits die quälenden Fragen: was geht? Was bleibt? Nach dem Wechsel der Jahre, steht das Ende des sogenannten „Jänners“ ganz im Zeichen des Bleibenden - der Betonlungen und Kanisterköpfe. Ästhetischer Vandalismus trifft auf lyrischen Brutalismus; grobe Ausarbeitungen prallen frontal auf klare Konturen und unter den Texten liegt der Schotter versteckt. Die Zeit der Ausreden ist vorbei. Außer du bekommst an diesem Abend Kies - das wäre okay.

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Lesebühne FederKiel – das ist großer Freiraum im kleinen Saal. Die Masse sagt nein, wir sagen ja. Aus Liebe. Populismus und Pathos, Spiegelbild und Reflexion. Immer gleich, immer anders. Widerspruch statt Wiederwahl. In der Nische zwischen elitärem Literaturverständnis und plakativer Pointen-Poesie, blickt FederKiel, offenen Auges, skeptisch in die Runde. Namen spielen keine Rolle. Bis zu Beginn der Veranstaltung bleiben die drei wechselnden AutorInnen der Zuschauerschaft fremd. Erst auf der Bühne, frontal konfrontiert, entfalten sie ihren Charme – Fremdcharme Frontal. Die Karten werden neu gemischt, jedes Mal. Lesebühne FederKiel – immer am letzten Mittwoch in ungraden Monaten ab 20 Uhr in der Hansa48 in Kiel.

Eintritt: 5,-

Do., 30.01. | Improtheater

20:00 Szenenexpress

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Ende Januar, die guten Vorsätze für das Jahr sind schon vergessen und das triste Wetter lässt die Stimmung in den Keller gehen.

Nicht mit uns!

Weihnachtsmann im Stressbewältigungsseminar? Fettzellen im Kampf mit den Fitnessübungen? Oder Winterurlaub in der Schneekugel?

Wir bringen das auf die Bühne, was ihr wollt.

Also noch schnell den letzten Weihnachtsspekulatius verputzt und dann zu uns, die Kalorien wieder weglachen!
Mit uns kommt die Stimmung wieder aus dem Keller

Eintritt: 10,- / 8,- (erm.)

Fr., 31.01. | Konzert

20:00 Tears for Beers

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Tears for Beers ist seit beinahe 30 Jahren die erfolgreichste Folkrockband im Norden. Sie besticht durch die hohe Virtuosität der Musiker kombiniert mit ihrer druckvollen Rhytmussektion. Mit ihrem eigenen Sound setzt sie sich positiv von dem üblichen Einheitsrepertoire der Folkrockszene ab. Die Band selbst definiert ihren Stil als Folk ́n Roll.

Dabei bestechen die Eigenkompositionen ihres Songschreibers und Frontmannes Lars Jensen, der als Banjo- und Irish Bouzouki-Virtuose überzeugt und mit Gesang und Entertainerqualitäten das Publikum fest in seinen Bann zieht. Perfekt ergänzt wird er dabei von der Geigerin Mirjam Rohde und dem Akkordeonisten Bert Ritscher.
Jonas Linde an Mandoline, Akkustik- und E-Gitarre bildet die souveräne Verbindung zur Rhytmussektion bestehend aus Ebby Gerdau am Bass und Mario Wissmann am Schlagzeug, die selbst die schnellsten Songs stets wie ein Uhrwerk untermauern sodass es kaum einen Zuhörer auf seinem Sitz hält.

Tears for Beers spielten schon in Dänemark, Estland, Ukraine und Nordirland. Auf grossen Festivals wie Wacken fühlen sie sich genauso heimisch wie beim Wohnzimmerkonzert nebenan. Als Support spielten sie u.a. für The Hooters, Torfrock, The Steven Seagulls und waren mit Santiano und anderen bekannten Künstlern auf der ersten Schallwellen Festival Tour. In den Jahren 2013 bis 2016 produzierten sie als „Baltic Sea Child“ mit Fury in the Slaughterhouse-Sänger Kai Wingenfelder eine CD und tourten mit ihm durch die Republik.
Fortsetzung ist nicht ausgeschlossen.

Im März 2019 erschien das 6. Album der Band: „The Last Ship“. Ein nicht ohne Grund sehr „poppig“ anmutendes Album. Ausgetretene Wege wurden wiedereinmal verlassen. Als Produzent des Albums konnte man Pop-Produzenten Mark Smith begeistern, der unter anderem Ina Müller und Johannes Oerding produziert und heraus kam ein wunderschön klingendes Album. Aktuell sind Tears for Beers wieder ganz die Alten, nur besser, schneller, unkommerzieller......

Eintritt: 10,- (VVK) / 13,- (AK) / 9,- (erm. AK)

Februar 2020 in der hansa48

Sa., 01.02. | Politische Bildung

18.00 Infoabend mit MenschenrechtsbeobachterInnen über ihre Erfahrungen in Gemeinden im Widerstand in Chiapas, Südmexiko. Begleitet von einer Ausstellung über die Zapatistas und mit Musik von Burda

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Ehemalige Beobachterinnen berichten von der katastrophalen Menschenrechtslage in Mexiko und erzählen von ihren persönlichen Erfahrungen in indigenen Gemeinden im Rahmen der Menschenrechtsbeobachtung. Dabei werden verschiedene Medien eingesetzt um die Menschen im Widerstand sprechen zu lassen.

Eintritt: frei








So., 02.02. | Figurentheater

15:00 Cakes and Figurentheater: Die Schneekönigin nach H. Chr. Andersen – für alle ab 4 Jahren

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Drinnen in der großen Stadt wo so viele Häuser und Menschen sind, dass dort nicht Platz genug ist, dass alle Leute einen kleinen Garten besitzen, leben zwei Kinder: Gerda und Kay.
Sie sind nicht Bruder und Schwester, aber sie haben sich ebenso gern, als wenn sie es wären.
Kay und Gerda spielen jeden Tag auf der Dachterrasse. Dort erzählen sie sich Geschichten und träumen miteinander. Eines kalten Wintertages verschwindet Kay plötzlich spurlos.
Die Leute sagen, er sei tot, aber Gerda glaubt das nicht. Und so begibt sich das mutige kleine Mädchen ganz allein auf die Suche nach ihrem Freund. Der Weg führt sie sehr, sehr weit… bis in den hohen Norden, ins eisige Reich der Schneekönigin.
In offener Spielweise und ausgestattet mit einer leicht verstimmten Zither spielen und singen die schrullig - charmanten Damen Klara und Mara die Geschichte der Schneekönigin nach H. Chr. Andersen.

Spiel: Elena Schmidt-Arras, Karin Schmitt
Regie: Stefan Spitzer, Uschi Marr
Ausstattung: Karin Schmitt, Christof von Büren

Eintritt: 5,- (Kinder) / 8,- (Erwachsene)

Di., 04.02. | Kunst

19:30 Vernissage zum neuen Programm von und mit Annika Sterner

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Meine Ausstellung dreht sich um die Seefahrt Anfang des 20. Jahrhunderts.
Es werden Illustrationen zum Thema Seemänner und Freibeuter gezeigt. Das meistens sehr harte Leben als Seemann spiegelt sich auf den Gesichtern meiner Charaktere wieder. Hintergrund bei der Entstehung der Bilder waren Romane über die Seefahrt.

Eintritt: frei

Di., 04.02. | Hansafilmpalast

20:00 LOCAL HEROES Kurzfilmfestivals

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Wir laden Euch ein, den Publikumsliebling aus dem Programm des LOCAL HEROES Kurzfilmfestivals zu wählen. Am 4. Februar 2020 im Kino der Hansa 48 zeigen wir Euch das Wettbewerbsprogramm 2019 und das Publikum wählt den Gewinner.

Der LOCAL HEROES Publikumspreis ist der Abschluss unserer Festivalsaison für Kurzfilme aus Schleswig-Holstein. Im ersten Teil des LOCAL HEROES Kurzfilmfestivals feierten wir beim Lala Festival 2019 einen bunten und stimmungsvollen Auftritt mit durchgehend vollen Vorstellungen. Unsere tolle Jury hatte die schwierige Aufgabe, unter den vielen großartigen Kurzfilmen die Gewinner zu ermitteln.

Aufgrund der Aufteilung in festivalgerechte Programmblöcke konnten wir keinen Publikumspreis ausloben. Nun wollen wir gemeinsam mit Euch den Publikumspreis vergeben!

Durch den Abend führen Pola Rader, Thomas Rader und Oliver Boczek

Jury-Preisträger 2019:

1.Platz
Kopfkino
Junit Weber & Johanna Würbs; 2019; 5.37 min

2.Platz
Blaueflecken - Bruises
Martin Czaja; 2018; 16 min

3.Platz
Duva – Heiemo
Ein Johann Schultz Ding; 2019; 5.15 min

Jury: Helmut Schulzeck, Reza Ghadyani, Andreas Leo Findeisen

Eintritt: 4,-

Mi., 05.02. | Sprache

20:00 Laut, lauter: Italienisch! - Ein Leseabend

Es gibt Bücher von ‚deren Lektüre du absehen kannst, die Bücher, die zu anderen Zwecken als dem der Lektüre gemacht sind, […] Bücher, die du bestimmt gern lesen würdest, wenn du mehrere Leben hättest, aber leider sind deine Tage eben, was sie sind. Bücher, die alle bereits gelesen haben, so dass es beinahe ist, als ob du sie auch schon gelesen hättest.‘ (nach Italo Calvino in Wenn ein Reisender in einer Winternacht 1979)

Studierende der Italianistik der CAU aus dem Lektürekurs italienische Literatur stellen Texte von wichtigen italienischen Autoren auf Italienisch und Deutsch vor. Es erwartet Sie ein lebendiger Abend mit kleinen Kostproben aus der italienischen Literatur, koordiniert von der Dozentin Dr. Francesca Bravi.

Eintritt: frei

Do., 06.02. | Lesung

20:00 Dominik Bloh: Unter Palmen aus Stahl

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Das ist die Geschichte eines Strassenjungen.
Dominik Bloh lebte über 10 Jahre auf der Strasse, schon als Teenager geriet er dahin, wo man Deutschland von „ganz unten“ betrachtet. Nun mit Anfang 30 (Jahrgang 1988) hat er seine Geschichte aufgeschrieben, auf kleinen Zetteln, noch als Obdachloser lebend. Er erzählt in seinem Buch „Unter Palmen aus Stahl“ wie es auf der Strasse zugeht, wie man dort lebt und wie man es schafft sich mit Mut und Courage herauszuarbeiten. Dominik lebt heute in einer kleinen Wohnung in Hamburg.

Das Buch ging in die Spiegel Bestsellerliste, etliche Talkshoweinladungen folgen, Lesungen ohne Ende, Ruhm und Reichtum. Naja, obwohl…
Und was macht Dominik? Er gründet mit einigen Mitstreitern zusammen den Verein Hanseatic Help und engagiert sich in der Hilfe für die, denen es so geht wie ihm bis vor kurzem.

Eintritt: 8,- (VVK und ermäßigter Eintritt) // 12,- (AK)

Fr., 07.02. | Fahrradselbsthilfe

15:00 – 20:00 Sternhagelschrauben - FLINT* Werkstatt.

Die Fahrradselbsthilfe für und von FrauenLesbenInterNonBinaryTrans* ONLY.

Eintritt: Werkstattnutzungsgebühr

Fr., 07.02. | Party

20:00 FLINT* Party - Sternhagelschön mit DJ Conny

80s, 90s, Pop, Rock & all you can dance. FrauenLesbenInterNonBinaryTrans* ONLY.

Eintritt: 3,-

Sa., 08.02. | Konzert

20:00 Lutopia Orchestra.

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Triefnass, leidenschaftlich dreckig spielt das Lutopia Orchestra einen Stilmix aus heavyfunky Blues, Rock und Polka. Geradeheraus und wirkungsvoll. Onemanband Tonebone und Antonia am Kontrabass. Zu zweit massiv besetzt mit Tasten, Balg, Blech, Drums, etlichen Saiten und speziellen Gitarren sind sie ein illustres Augenmusik Phänomen. Shake off your blues!

Eintritt: 9,- / 7,- (erm.)

Di., 11.02. | Theater

20:00 Theaterkollektiv „Augen auf“ zeigt: Ach Mensch! - Eine theatrale Collage

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Das Theaterkollektiv Augen Auf! bietet Ihnen einen unterhaltsamen Abend über Vordergründe, Hintergründe und Abgründe des Menschseins. Folgen Sie uns ins biedere Wohnzimmer, das Gefängnis an einen x-beliebigen Arbeitsplatz und an viele andere Orte und erleben dabei die ganze Bandbreite von Humor bis Horror.

Eintritt: 8,-





Mi., 12.02. | Hansafilmpalast

20:00 St. Paulis starke Frauen – Reeperbahner*Innen

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Der Filmemacher Rasmus Gerlach präsentiert seinen Film: St. Paulis starke Frauen – Reeperbahner*Innen (Dokumentarfilm; 2018; 84 min)
Rasmus Gerlach porträtiert in seinem neuen Film Frauen aus St. Pauli, die das Viertel maßgeblich geprägt haben. St. Paulis starke Frauen: Burlesque-Performerin Eve Champagne, Franca Cuneo und die legendäre Kneipenwirtin Ille von der Kiez Klause, in der Klaus Wildenhahns berühmter Dokumentarfilm Heiligabend auf Sankt Pauli (1968) gedreht wurde – und wo der kürzlich verstorbene Regisseur seinen letzten Kneipenabend mit seiner japanischen Ehefrau Mizuki verbracht hat. Auch sie eine der markanten »Reeperbahnerinnen«, die dem Stadtteil sein unverwechselbares Gesicht geben. Viele von ihnen kommen von auswärts: Mary McGlory von der legendären Band The Liverbirds etwa oder Gitarristin Bernadette La Hengst, die dem Film seinen Soundtrack geben.

Eintritt: 5,-

Do., 13.02. | Alltagsausklang

20:00-21:00 Eine Gute Stunde

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Mal musikalisch, mal literarisch, mal nachdenklich, mal wundersam. Eine Gute Stunde bietet sechzig Minuten Alltagsausklang überraschenden Inhalts. Wer eine gute Stunde selbst gestalten möchte, melde sich im Kulturbüro.

Eintritt: frei

Fr., 14.02. | Hansafilmpalast

19:30 Filmreihe: Debut! Große Namen, erste Filme #9 - RomCom

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Klar, am Valentinstag kommen wir natürlich nicht um das Genre der Romanze, genauer der "romantischen Komödie" herum. Die hat ihren festen Platz in der Filmgeschichte seit die Kameras rollen. Ein früher Meister des Genres, Ernst Lubitsch, brachte sein Können nach Hollywood, wo ein ganze Riege hervorragender Regisseure die dialogstarken Screball Comedies zum Kassenschlager machten. Sprung in die Gegenwart: Auch der aktuelle Independent-Film wendet sich immer wieder dem genre der Romantic Comedy zu, auch wenn die Inszenierung eher das alltägliche Leben zum Schauplatz nimmt, statt die High Society. Wir zeigen einen aktuellen Independent-Film, der uns zeigt, wie man mit wenigen Mitteln Kino für ein breites, junges Publikum machen kann.

Auch berühmte Regisseur*innen haben klein angefangen. Wir stellen herausragende Erstlingswerke vor und diskutieren mit Filminteressierten und Filmemacher*innen über Low-Budget-Produktion, Drehbuchideen und Genre- Regeln. Veranstaltet wird diese Reihe vom Verein Filmkultur Schleswig-Holstein e.V.

Moderatoren: Rudi Mentär und Ferdinand D Filmkultur

Eintritt: 4,- (Freier Eintritt für Filmkultur-SH-Mitglieder)

Sa., 15.02. | Flohmarkt

14:00 bis 19:00 Hans A macht Flohmarkt

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Ein Flohmarkt (auch Trödelmarkt) ist im ursprünglichen Sinne ein Markt, auf dem gebrauchte Gegenstände von Privatleuten für andere Privatleute angeboten werden. Seinen Namen verdankt der Flohmarkt mutmaßlich der Vorstellung, dass in den angebotenen Textilien auch Flöhe sitzen.

So machen wir das, nur ohne Flöhe und mit Kuchen.

Ab 17:30 wird Rainer Heartbeat mit euch ne Runde zersteigern und verstören.

Eintritt: frei

Sa., 15.02. | Kollektivkultur

20:00 Erste Bingo-Party mit Bingo Ingo und Inga

Free Drinx zu gewinnen. Danach Auflegerei von local-lieblings Hero*ines. Kurz gesagt: Spiel und Tanz! Und Brodersen, aber nur in groß.

Eintritt: 5,-

So., 16.02. | politische Bildung

16:00 Materialistischer Feminismus in Theorie und Praxis

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Feminismus ist heute so en vogue wie noch nie und trotzdem hält sich Geschlechterungleichheit hartnäckig. Die ungerechte Verteilung von Haus- und Sorgearbeit und ihre Auswirkungen sind nur ein Beispiel dafür. Staatliche Gleichstellungsstrategien oder Karriereratgeber für Frauen* können dem nur wenig entgegensetzen. Im Gegenteil: sie machen Ungleichheit zu einem ganz individuellen Problem, das mit mehr Anstrengung und Leistung gelöst werden soll. Materialistischer Feminismus nimmt hingegen die Gesellschaft als Ganzes in den Blick und benennt die strukturellen Ursachen von Geschlechterungleichheit. Gleichzeitig geht es dem materialistischen Feminismus aber nicht nur darum die Verhältnisse zu kritisieren, sondern auch zu verändern.

Der Vortrag führt in die Theorie, Ziele und Anliegen des materialistischen Feminismus ein. Im Anschluss gibt es die Gelegenheit praktische Strategien und Interventionsmöglichkeiten zu diskutieren.

Friederike Beier ist Politologin im Arbeitsbereich Gender & Diversity an der FU Berlin. Sie lehrt und forscht zu sozialer Reproduktion, materialistischem Feminismus und feministischer Staatstheorie. Sie ist Autorin und Mitherausgeberin des Sammelbandes „materializing feminism. Positionierungen zu Ökonomie, Staat und Identität“ und Gründungsmitglied des Politologinnen-Instituts.

(1) Wir haben die Begriffe „Frau“ und „Mann“ mit * markiert, weil wir zum einen darauf hinweisen wollen, dass Zweigeschlechtlichkeit nichts Natürliches, sondern eine soziale Konstruktion ist, die patriarchale Herrschaftsverhältnisse schafft und stützt. Das Sternchen soll auch zeigen, dass es eben mehr als zwei Geschlechter gibt und trotz der verbreiteten Kategorisierung “Frauenstreik” nicht nur Frauen, sondern auch nichtbinäre und genderqueere Personen an solchen Streiks teilgenommen haben und teilnehmen. Wir freuen uns darauf, zu erfahren, wer sich in diesen Kämpfen wie und mit wem organisiert (hat).

Die Veranstaltung findet in Kooperation mit der Rosa Luxemburg-Stiftung Schleswig-Holstein statt.

Perspektive Solidarität Kiel – linksradikal*revolutionär (PSK)
www.perspektive-solidaritaet.org | mail(at)perspektive-solidaritaet.org

Eintritt: frei

Di., 18.02. | politische Bildung

20.00 Keine Enteignung ist auch keine Lösung

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Die große Wiederaneignung und das vergiftete Versprechen des Privateigentums

Explodierende Mieten haben den Ruf nach Enteignung großer Immobilienkonzerne laut werden lassen. Das Anliegen findet breite Unterstützung. Entsprechend aufgeregt reagieren jene, die Privateigentum als Inbegriff der Freiheit sehen. Sie warnen vor der Rückkehr des Sozialismus. Zeitgleich wird erbittert über eine europaweite Anpassung des Urheberrechts zur Sicherung digitalen Eigentums gestritten. Unterschiedliche Konflikte, aber beide Ausdruck einer Gesellschaft, deren Ordnung auf privater Verfügungsgewalt beruht. Privateigentum, so heißt es, sei Garant für wirtschaftliches Wachstum und Wohlstand. Doch Klimawandel und soziale Polarisierung zeigen zunehmend dringlicher seine dysfunktionale und zerstörerische Kehrseite. Nach Jahrzehnten der Privatisierung ist es an der Zeit, das vergiftete Versprechen des Privateigentums bloßzustellen und aus Enteignung (Wieder-)Aneignung zu machen.

Zur Person:
Sabine Nuss, Verlegerin und Autorin. Beschäftigt bei der Rosa-Luxemburg-Stiftung in Berlin, Geschäftsführerin des Karl Dietz Verlags Berlin.

Eintritt: frei

Mi., 19.02. | Hansafilmpalast

20:00 Das Griechenland Solikomitee zeigt: Der marktgerechte Mensch Ein "FILM VON UNTEN" von Leslie Franke und Herdolor Lorenz, 90 Min.

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Ein Film der zeigt, wie Solidarität verloren geht und wir alle Gefahr laufen, in Konkurrenz zueinander zu versinken, während die Reichen immer reicher werden.

Europa ist im Umbruch. Seit dem neuen Jahrtausend und zuletzt nach der Finanzkrise wurden neue Weichen gestellt. Die soziale Marktwirtschaft, gesellschaftliche Solidarsysteme, über Jahrzehnte erstritten, werden infrage gestellt. Besonders der Arbeitsmarkt und mit ihm die Menschen verändern sich rasant. Hier setzt der Film „Der marktgerechte Mensch“ an.

„Arbeitnehmer-Unternehmer“ statt Arbeitnehmer- Sicherheit Noch vor 20 Jahren waren in Deutschland knapp zwei Drittel der Beschäftigten in einem Vollzeitjob mit Sozialversicherungspflicht. 38% sind es nur noch heute. Aktuell arbeitet bereits knapp die Hälfte der Beschäftigten in Unsicherheit! Sie befinden sich in Praktika, wiederholt befristeter Arbeit, in Werkverträgen und Leiharbeit. Sogar die vollkommen ungesicherten Jobs der „Crowdworker“ (Internet-Arbeiter) und der „Gig-Economy“ (Auftragsarbeit per App) breiten sich gerade bei jungen Leuten schnell aus. Diese Jobs funktionieren auf Honorarbasis und unterlaufen den Mindestlohn. Sozialversichern muss sich jedeR selbst wie ein Kleinstunternehmer. Welche Folgen hat das für die Gesellschaft und die Solidargemeinschaft? Sozialwissenschaftler prognostizieren z.B. eine enorme gesellschaftliche Belastung durch hohe Altersarmut.

Welche Folgen hat die Arbeitsmarktderegulierung für die Menschen? Wer auf dem Arbeitsmarkt und in der Gesellschaft mitspielen will, muss sich von klein auf auf Flexibilität und Wettbewerb einstellen. Wie verändert diese Unbeständigkeit und Konkurrenz uns Menschen selbst und unsere sozialen Beziehungen zu anderen? Wie gehen junge Erwachsene mit den veränderten Bedingungen um? Schafft das vielleicht sogar neue Freiheiten? Der Film fragt nach, ob der Mensch von Natur aus auf Egoismus und Konkurrenz gepolt ist, oder ob nicht eher die Fähigkeit zur Zusammenarbeit seine Entwicklung gefördert hat. Eine junge Protagonisten-Familie führt uns durch die verschiedenen Ebenen von befristeter Beschäftigung, Leih- und Werkverträgen und nicht zuletzt zu den Familienproblemen, die aus dieser Situation erwachsen.

Wie konnte es zu dieser Entwicklung kommen? Arbeitskämpfe haben seit der Industrialisierung Standards des Arbeitsrechts erstritten, die für die soziale Marktwirtschaft grundlegend waren. Welche politischen Entscheidungen waren bestimmend, als seit den 1980er Jahren zuerst in den USA und dann auch in Großbritannien der schlanke Staat, die Beseitigung aller Schranken des Marktes und der entgrenzte globale Wettbewerb propagiert wurden? In Deutschland etablierte sich diese Politik erstmals mit der Rot-Grünen Regierung Schröder/Fischer. Mit einer Senkung der Unternehmenssteuern und der Deregulierung des Arbeitsmarktes schaffte sie es, deutschen Konzernen nachhaltig Kostenvorteile zu verschaffen. Die Realeinkommen sanken allerdings infolge dessen zwischen den Jahren 2000 und 2010 im Mittel um 4,2 Prozent, im unteren Lohnbereich sogar um bis zu 23,1 Prozent.

„Wir haben geliefert“ sagen die verantwortlichen Politiker in Griechenland, Italien Spanien und Portugal. Auch sie haben nach der Finanzkrise gezwungenermaßen den Arbeitsmarkt dereguliert. Die Arbeitslosigkeit ist dadurch nirgendwo gesunken. Aber fast alle Menschen in Europa verlieren an sozialer Sicherheit und werden in einen Konkurrenzkampf geschickt, der zunehmend alle Lebensbereiche umfasst und viele ins Abseits drängt. Der Film fragt auch nach den gesellschaftlichen Kosten für Behandlung und Reintegration derjenigen, die es nicht schaffen und angeblich „selbst schuld“ sind.

Der Film „Der marktgerechte Mensch“ diskutiert schließlich verschiedene Versuche, dieser Entwicklung entgegenzutreten, sie sozial abzufedern und ihr auch individuell zu entgehen. Es ist ein Film, der Verständnis schaffen will und Mut macht, sich einzumischen.

Eintritt: Gegen Spende

Do., 20.02. | Hansafilmpalast

20.00 'Malala- Ihr Recht auf Bildung'

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Die Hochschulinitiative Weitblick freut sich riesig euch den Film 'Malala- Ihr Recht auf Bildung' präsentieren zu dürfen. Ganz nach unserem Ziel uns für Bildungschancen weltweit einzusetzen liegt uns die Dokumentation über die pakistanische Nobelpreisträgerin und Kinderrechtsaktivistin besonders am Herzen. Malala kämpft in ihrem Heimatland für Bildungsgerechtigkeit, wobei ihr viele Steine in den Weg gelegt werden.
Kommt in die Hansa 48 und erfahrt die Geschichte von Malala mit uns - wir freuen uns wie Bolle! Euer Weitblick Kiel

Eintritt: frei


Fr., 21.02. | Konzert

21:00 Kneipenkonzert #102 mit Di Chuzpenics (Klesmer aus Kiel)

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Lieder über Liebe, Armut und so manchen Tunichtgut, Tänze voll schwelgender Wehmut und schelmischem Übermut: Klesmer-Musik lebt da, wo Menschen sind - im alten jüdischen Zentrum Krakau ebenso wie im Waschsalon nebenan.

Oboe, Geige und Akkordeon sind rasch ausgepackt und geben sich unverstärkt ein Stelldichein mit dem Gesang. "Di Chuzpenics" trifft man munter musizierend, unbekümmert auf Parkett und unter Kronleuchtern oder in eine Sofaecke gequetscht zu später Stunde.

2013 ist mit "glat asoj!" unsere fünfte CD erschienen, wie die Vorgänger "tsulib maschke" und "Glik" wieder bei Silberblick-Musik Berlin.
"Di Chuzpenics" spielen jiddische Musik in ihrer ganzen Bandbreite und Bodenständigkeit. Vielfältiger Klesmer ohne Klarinette!

Di Chuzpenics sind:
Martin W. Luth - Lead-Gesang
Jule Schwarz - Geige, Gesang
Christine v. Bülow - Oboe, Englischhorn, Gesang
Martin Quetsche - Akkordeon, Gesang

Eintritt: 3,-

Sa., 22.02. | Soli-Brunch

11:00 Tolldreiste Kriminelle Küchen-Gang (TKKG)

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Freund*innen des kulinarischen Ungehorsams!
Die Tolldreiste Kriminelle Küchen-Gang (TKKG) lädt ein zum veganen Soli-Essen & Get-Together. Es gibt (gegen Spende) ein Überraschungsmenü aus erlesenen Speisen, Resteretterküche, vielfältigen Kochexperimenten und veganer Pampe.
Für mehr Klimagerechtigkeit gehen Aktivist*innen in Kiel der kapitalistischen Kreuzfahrt-Industrie, renitenten Autofahrer*innen und Staatsanwält*innen mit Doppelmoral gerne auf den Keks. Mit dem Widerstand wachsen aber auch die Kosten für Gerichtsprozesse und Bußgelder. Wir lassen uns davon nicht einschüchtern und rühren unverdrossen weiter. Wer mit uns schnippeln, kochen, spülen, würzen und kredenzen möchte, kann sich zur Absprache einfach bei tkkg@riseup.net melden - jede Hilfe ist herzlich willkommen!

Eintritt: gegen Spende

Sa., 22.02. | Musik

20:00 Just a little bit dangerous Shows präsentieren: Mint Mind + Support: Blush Always (IndieNoisePop, Kiel)

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Mint Mind "thoughtsicles" Tour

"Mostly fuzzy and sometimes trippy, always with a foot in the annals of indie".
Mint Mind ist ein neues Projekt von electric wizard Rick McPhail (Tocotronic). Leider ist das Garagegenre, wie wir alle wissen, ziemlich voll von vielen Retro-Fetischisten, die nur etwa ein 3-jähriges Fenster der Geschichte des Rock n Roll hören und McPhail hört etwa ein 30-jähriges Fenster. Dogmatisch bedeutete dies, sich von vielen der Formeln des Genres fernzuhalten, wie z.B. den Sonics, Seeds Macho-stil Vocals, die typischen Start/Stop-Style-Riffs a la The Kinks.

>> https://mintmind.bandcamp.com/music

Support: Blush Always aus Kiel (IndieNoisePop)

"Don’t you fucking look at me, like you like me“ – In their lyrics Blush Always demand unmistakable honesty. The dynamic sound of the new four-piece from Kiel translates elements of indie and garage into a language that everyone understands.

>> https://www.instagram.com/blushalwaysmusic/

Eintritt: 7,- bis 9,-

Di., 25.02. | Spielkultur

20:00 Doppelkopfabend

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Jeden letzten Dienstag im Monat doppelkopfen. Alle Niveaus. Und sogar Preise!

Eintritt: frei

Di., 25.02. | Hansafilmpalast

20.00 Stammtisch Filmemachender

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Interessierte sind herzlich eingeladen. Mehr Infos unter www.filmszene-sh.de .

Eintritt: frei

Mi., 26.02. | Vinyl

20:00 Vinylitäten Kabinett: All Samples Cleared, Pt. 2 - Rap meets Soul - DJ ́ s Bonetti Cut (Can I get a Hit) & souLutz (Soulfoodcrew)

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Diese Reihe bietet Kieler Djs und Djanes die Möglichkeit ein Set zu spielen, auf das sie schon immer mal Lust hatten, aber bisher noch nie die Möglichkeit. Keine Animation zum Tanzen – Wohnzimmeratmosphäre und beste Musik mit einer da hintersteckenden Idee.

Rap-Musik ohne Sample ist nicht vorstellbar.
Die Produzenten von Rap-Songs bedienen sich ublicherweise an alten Soul, Funk und Jazz Stucken um aus diesen einen Break, eine Bassline, eine Hi-Hat oder sogar mehr zu kopieren und im Sampler, Drumcomputer oder ihrer Software auf dem PC neu zu arrangieren, damit ein eigenstandiges neues Werk entsteht. Bonetti Cut und souLutz haben sich auf die Suche nach Samples in Ihren Plattenregalen gemacht um entsprechende Originale und Rap-Songs herauszusuchen, die von den Produzenten, wie zum Beispiel Pete Rock, DJ Premier, Koolade, Madlib, RZA, J. Rawls oder Dr.Dre verwendet wurden.

In ihrer Reihe „All Sample cleared“ prasentieren die Zwei aus ihren Sammlungen gut ausgesuchte Vinylpaare. soulutz wird ein Soul, Funk, Jazz, Rock oder was-auch-immer Song spielen und Bonetti Cut wird den dazugehorenden Raptrack ebenfalls von Vinyl aufegen.
Die Scheiben werden back2back von den beiden auf den Tellern serviert. Die Zuhorer werden sicherlich, dass eine oder andere Mal mit Erstaunen Aufsehen, wenn Sie den Sample erkannt haben.

Come and listen......

Eintritt: Spende für die DJs

Do., 27.02. | Alltagsausklang

20:00-21:00 Eine Gute Stunde

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Mal musikalisch, mal literarisch, mal nachdenklich, mal wundersam. Eine Gute Stunde bietet sechzig Minuten Alltagsausklang überraschenden Inhalts. Wer eine gute Stunde selbst gestalten möchte, melde sich im Kulturbüro.

Eintritt: frei

Fr., 28.02.| Theater

20:00 Thalamus Theater zeigt: Der Vorname von Matthieu Delaporte und Alexandre de la Patelliere

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Ein gemütlicher Abend soll es werden in der schlicht und stilvoll eingerichteten Wohnung des Literaturprofessors Pierre Garaud und seiner Frau Elisabeth. Nur Freunde und Familie sind zu Gast. Man kennt sich schon ewig und so werden mit Lust und Niveau Wortgefechte ausgetragen. Die Contenance verliert die illustre Gesellschaft allerdings vollkommen, als der Abend eine Wendung nimmt, die sich niemand hat träumen lassen.
Die wundervolle französische Komödie „Der Vorname“ wurde 2018 sehr erfolgreich von Sönke Wortmann verfilmt. Das Thalamus Theater bringt nun das Original, ein fulminantes Stück Theater voller tiefer Einsichten und überbordender Heiterkeit, auf die Bühne. Wortwitz und Dialoge in der besten Tradition der französischen kritischen Gesellschaftskomödie treiben atemlos eine Handlung voran, die bei aller Komik auch manchen ahnungsvollen Blick in die Abgründe der Figuren erlaubt. Sind es am Ende wir selbst, über die wir dabei lachen, denn keine der angesprochenen menschlichen Schwächen dürfte uns fremd sein?

Eintritt: 12,- / 10,- (erm.) Reservierungen im Kulturbüro der Hansa48, unter info(at)hansa48.de oder über http://thalamus-theater.de/

Sa., 29.02.| Theater

20:00 Thalamus Theater zeigt: Der Vorname von Matthieu Delaporte und Alexandre de la Patelliere

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Ein gemütlicher Abend soll es werden in der schlicht und stilvoll eingerichteten Wohnung des Literaturprofessors Pierre Garaud und seiner Frau Elisabeth. Nur Freunde und Familie sind zu Gast. Man kennt sich schon ewig und so werden mit Lust und Niveau Wortgefechte ausgetragen. Die Contenance verliert die illustre Gesellschaft allerdings vollkommen, als der Abend eine Wendung nimmt, die sich niemand hat träumen lassen.
Die wundervolle französische Komödie „Der Vorname“ wurde 2018 sehr erfolgreich von Sönke Wortmann verfilmt. Das Thalamus Theater bringt nun das Original, ein fulminantes Stück Theater voller tiefer Einsichten und überbordender Heiterkeit, auf die Bühne. Wortwitz und Dialoge in der besten Tradition der französischen kritischen Gesellschaftskomödie treiben atemlos eine Handlung voran, die bei aller Komik auch manchen ahnungsvollen Blick in die Abgründe der Figuren erlaubt. Sind es am Ende wir selbst, über die wir dabei lachen, denn keine der angesprochenen menschlichen Schwächen dürfte uns fremd sein?

Eintritt: 12,- / 10,- (erm.) Reservierungen im Kulturbüro der Hansa48, unter info(at)hansa48.de oder über http://thalamus-theater.de/



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